Fliegeruhren: Baumuster A und Baumuster B

Schwarzes Zifferblatt, riesige Ziffern und eine große Krone: ein Design, das in einem Cockpit der Vierziger ablesbar sein musste.

Laco-Fliegeruhr mit Zifferblatt Typ B

Die meistkopierte Fliegeruhr ist die Beobachtungsuhr (B-Uhr), die die deutsche Luftwaffe Ende der Dreißiger für ihre Navigatoren bestellte. Sie maß 55 mm, wurde über dem Jackenärmel getragen und von fünf Herstellern gebaut: Laco, Stowa, Wempe, A. Lange & Söhne und IWC. Laco fertigt sie bis heute in Pforzheim.

Baumuster A und Baumuster B

Beide haben ein mattschwarzes Zifferblatt, leuchtende Schwertzeiger und eine große Zwiebelkrone, die sich mit Handschuhen bedienen lässt.

Andere Fliegerstile

Nicht jede Fliegeruhr ist deutsch. Die Glycine Airman von 1953 hat ein 24-Stunden-Zifferblatt, um auf Langstreckenflügen Tag und Nacht zu unterscheiden. Amerikanische Felduhren derselben Zeit teilen das schwarze Zifferblatt und die großen Ziffern. Heutige Versionen sind für den Alltag auf 39–42 mm geschrumpft.

Die Fliegeruhren im Katalog

Wem dieser Stil gefällt, sieht sich auch die Seite von Laco und die Liste der Fliegeruhren an.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer Fliegeruhr Baumuster A und B?

Baumuster A hat Stundenziffern von 1 bis 12 wie eine normale Uhr. Baumuster B stellt die Minuten auf dem äußeren Ring in den Vordergrund und die Stunden auf einen kleineren inneren Kreis.

Wie groß waren die ursprünglichen Fliegeruhren?

Die B-Uhren der Vierziger maßen 55 mm, weil sie über der Fliegerjacke getragen wurden. Heutige Versionen haben meist 39 bis 42 mm.

Welche Marken bauten die deutschen Fliegeruhren?

Fünf: Laco, Stowa, Wempe, A. Lange & Söhne und IWC.

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