Fast alle Automatikuhren stellt man gleich ein. Die Krone hat drei Positionen: eingedrückt zum Aufziehen, eine Raste heraus für das Datum und zwei Rasten für die Zeiger. Bei Taucheruhren ist die Krone meist verschraubt: Erst aufschrauben, indem man sie zu sich hin dreht, bis sie herausspringt.
Schritt für Schritt
- Steht die Uhr, ziehen Sie sie auf: 20 bis 30 Umdrehungen bei eingedrückter Krone, oder eine Minute schwenken, wenn sie keinen Handaufzug hat.
- Ziehen Sie die Krone in die zweite Position und stellen Sie die Zeiger auf 6:00 Uhr, außerhalb des Datumsfensters.
- Zurück in die erste Position und das Datum des Vortags einstellen. Ein Wochentag lässt sich meist durch Drehen in die andere Richtung ändern.
- In die zweite Position und die Zeiger vorwärts drehen, bis das Datum springt: Dann ist Mitternacht. Weiter bis zur aktuellen Uhrzeit, vormittags oder nachmittags.
- Krone eindrücken und eine verschraubte Krone unter leichtem Druck wieder zuschrauben.
Sekundengenau mit Sekundenstopp
Hat die Uhr einen Sekundenstopp, hält der Sekundenzeiger an, wenn Sie die Krone in die Zeigerstellposition ziehen. Warten Sie, bis er auf 12 steht, ziehen Sie die Krone, stellen Sie den Minutenzeiger eine Minute vor und drücken Sie die Krone genau dann ein, wenn Ihre Referenzuhr die nächste Minute erreicht. Ohne Sekundenstopp lässt sie sich nur minutengenau stellen.
Das Zeitfenster, in dem man das Datum nicht verstellt
Etwa zwischen 21 und 3 Uhr greift der Kalendermechanismus ein und bereitet den Datumswechsel vor. Wer in dieser Zeit das Datum über die Krone verstellt, kann einen Zahn beschädigen. Deshalb stellt Schritt 2 die Zeiger zuerst auf 6:00 Uhr. Manche Kaliber haben dieses Problem nicht, aber die Anleitung der Marke sagt es, und Vorsicht kostet nichts.
GMT-Uhren
Bei einer Uhr mit 24-Stunden-Zeiger bewegt die erste Kronenposition meist diesen Zeiger oder den Stundenzeiger in Stundenschritten. Wie die beiden Typen funktionieren, steht im Ratgeber zu GMT-Uhren.
